Mit dem ELPEGUARD®-Konzept Sharp Edge Protection (SEP) stellt Peters auf der productronica in der zweiten Novemberhälfte einen innovativen Ansatz vor. SEP trägt dem Problem Kantenflucht Rechnung: Empfindliche Bereiche im Kantenbereich werden nach physikalischer Gesetzmäßigkeit manchmal nicht ausreichend überdeckt. Beim Auftrag mit dünnflüssigen Beschichtungen fällt die Lackierung an Kanten und Spitzen (z.B. Lötpins) aufgrund des Ablaufverhaltens dünner aus als auf ebenen Flächen. Mittels Sharp Edge Protection wird nun die Elektronik in diesen sensiblen Bereichen vor Schmutz oder Feuchtigkeit verstärkt geschützt.
SEP verstärkt die Isolationsfestigkeit der Elektronik
Im Zuge der stärker werdenden Anforderungen an die Isolationsfestigkeit spielt die Schichtdicke eine immer bedeutendere Rolle in der industriellen Anwendung. Mit SEP bietet Peters eine Lösung, für Bauteile und IC-Pins eine ausreichende Kantenabdeckung zu sichern. Das erhöht die Lebensdauer von Elektronik in rauen Umgebungen, sowohl bei üblichen Anwendungen im Bereich bis 100 Volt als auch bei Hochspannungsanwendungen bis zu 1000 Volt.
Der Lackhersteller vom Niederrhein hat für eine gute Kantenabdeckung drei Möglichkeiten im Repertoire. Einmal über spezielle SEP-Modifikationen der Standardlacke im Bereich der Acrylate als auch im Bereich der Synthetic Rubber; einmal über höhere Schichtdicken durch angepasste Applikationsparameter; und schließlich über Gele, z.B. für Lötpins.
Dem Fachpublikum auf der Münchener Weltleitmesse vom 18. bis 21. November 2025 präsentiert Peters das ELPEGUARD®-Konzept SEP am Stand A2.354.
Bild: Unter Schwarzlicht ist die homogene Beschichtung mit ELPEGUARD®– Schutzlack SL 1307 FLZ/203 gut sichtbar. Foto: Peters





